
Kai Michel, geboren 1967 in Hamburg, ist Historiker und Literaturwissenschaftler. Seine Bücher finden sich regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Mit Carel van Schaik las er die Bibel als ›Tagebuch der Menschheit‹; gemeinsam legten sie mit ›Die Wahrheit über Eva‹ eine preisgekrönte Analyse über die Erfindung der Ungleichheit der Geschlechter vor und erklärten in »Mensch sein«, warum wir eine Existenz im Ausnahmezustand führen. Mit dem Archäologen Harald Meller schrieb Michel die Bestseller ›Die Himmelsscheibe von Nebra‹, ›Griff nach den Sternen‹ und ›Das Rätsel der Schamanin‹, mit Harald Meller und dem Biologen Carel van Schaik die ›Evolution der Gewalt‹, das für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war. In diesem Buch mit dem Untertitel „Warum wir Frieden wollen, aber Kriege führen“ gehen die Autoren der Frage nach, inwieweit die Gewalt der Gegenwart in der Natur des Menschen liegt – mit der überraschenden Erkenntnis, dass der allergrößte Teil der Menschheitsgeschichte durch Kooperation und Egalitarismus geprägt waren.
Kai Michel lebt als Buchautor in Zürich und im Schwarzwald.
Im Oktober 2026 erscheint das neue Buch von Kai Michel und Harald Meller: „Im Herzen der Macht. Deutschlands dunkle Anfänge – eine archäologische Spurensuche“. Es beschäftigt sich mit aktuellen Ausgrabungen zur Ottonenzeit und wird vermutlich viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, da es auch um die Konzepte von „Volk“ und „Nation“ geht.